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Ein
Küchenmädchen entdeckt den Jazz
Musiktheater von Anna Haehtjens und Christiane Rickers
mit Anna Haentjens und Sven Selle
1929: Auguste ist Küchenmädchen bei einer reichen Familie. Sie
putzt und wischt und kocht und holt die Kohlen aus dem Keller. Ihre Tage
sind kurz und lang bei so viel Arbeit.
Auguste singt - gut, laut und gern. Sie singt Lieder, die man bei der Arbeit
singen kann - Lieder für den Dienstmädchen-Alltag, "ordentliche
Musik" eben.
Eines Tages hört sie aus der Nachbarwohnung Klänge, die ihr ganz
anders unter die Haut gehen - eine fremde Musik aus dem fernen Amerika packt
sie und dreht ihre träume in Richtung Westen: Auguste entdeckt den
Jazz...
Eine musikalische Liebesgeschichte beginnt zwischen dem fremden Pianisten
und dem Küchenmädchen, direkt durch die Wand.
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Die Musik des Stückes reicht
von Jelly Roll Morton bis Claude Debussy.
Das etwa 70 Minuten dauernde Musiktheaterstück "Auguste
oder Das Glück ist ein Vogel" bildet den ersten Teil des
Abends.
Nach der Pause gewähren Anna Haentjens und Sven Selle mit Schlagern
der Zwanziger Jahre Einblicke ins Leben der sogenannten Roaring
Twenties.
Das Unterhaltungsgewerbe boomte damals in Deutschland wie nie zuvor
und man amüsierte sich auf dem Tanzparkett, im Kino, Kabarett
und Theater. Viele der berühmten Schlager der damaligen Zeit
wie "Schöner Gigolo" oder "Was macht
der Maier am Himalaya" haben bis heute überlebt.
Produziert wurde das Musiktheaterstück vom Förderkreis Kindertheater
e.V. und der Jugendbildungsstätte "Mühle" in Bad
Segeberg unter der Förderung des Kultusministerums des Landes
Schleswig-Holstein und der Kreissparkasse Segeberg.
Die Sängerin Anna Haentjens spielt und singt als Auguste, der
Pianist Sven Selle ist der fremde Mann am Klavier; Inszenierung von
Christiane Richers in einem Bühnenbild von Hartmuth Ebert und
Wolfgang Hipp. |
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| Aufführung am Fr, 06. Februar 1998 um 20 Uhr in der
Ditmarsia, Meldorf |
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| Eintrittspreis: 17 DM |
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