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| Gelungenes Verwirrspiel um Pelze und
Geliebte |
| "Jetzt nicht, Liebling ?: Meldorfer Theatergruppe glänzt
in der Ditmarsia |
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Meldorf
(jh) "Wir sind ausverkauft", waren nicht nur die Schlussworte
der Pelzsalon-Inhaber Gilbert Bodley und Arnold Crouch in der von
der Meldorfer Theatergruppe aufgeführten Komödie "Jetzt
nicht, Liebling". Ausverkauft war auch die Ditmarsia, deren
Premierenpublikum fast zweieinhalb Stunden mit einer die Lachmuskeln
strapazierenden, wahrhaft komödiantischen Aufführung unter
der Regie von Annelie Anhut belohnt wurde.
"Einfach genial, köstlich, super, toll" - so lauteten
Meinungen der Zuschauer bereits in der Pause. Frauke Delfs war begeistert
von der Maske (Monika Nowark) sowie der Mimik und Gestik der Darsteller. "Kay
Wengoborski fand ich besonders gut", so Delfs. Auch Zeike und
Stefan Christiansen fanden die Aufführung sehr gelungen und lobten
die schauspielerischen Talente und Leistungen der Akteure. Diese Hochachtung
wurde von allen Zuschauern mit viel Szenenapplaus, spontanen Lachern
und mehrere Minuten anhaltenden Ovationen im Stehen belohnt.
Zur Handlung: Lebemann Gilbert Bodley (Bernd Heinrich) verspricht seiner
Angebeteten Janie Mc Michael (MareileEhlers) in Erwartung eines amourösen
Abenteuers einen Pelzmantel. Allerdings soll der geizige Ehemann Harry
Mc Michael (Bernd Tiessen) ihn selbst zu einem Schleuderpreis für
seine Frau erstehen, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Der tugendhafte
Mitinhaber Arnold Crouch (Kay Wengoborski) muss das Verkaufsgespräch
führen, an dessen Ende Harry den Pelz lieber für seine eigene
Geliebte Sue Lawson (Sabine Schiewek) erwirbt. Klar, daß Janie
zu den Waffen einer Frau greift, um doch noch in den Besitz des versprochenen
Mantels zu gelangen.
Im zweiten Akt spitzt sich das Verwirrspiel um Geliebte und Pelzmäntel
zu, da auch die mondäne Ehefrau Maude Bodley (Sabine Lang) an
einer Aufklärung interessiert ist. In diesem Tohuwabohu gelingt
es dem immer stärker in die Handlung und in kompromittierende
Situationen verwickelten Arnold dennoch, seiner schüchtern verehrten
Liebe, der Sekretärin Miss Tipdale (Aspasia Pohlmeyer), einen
Antrag zu machen. Auch das am Rande beteiligte Ehepaar Frencham (Gisela
Köhler und Uwe Peters) wird endlich vereint.
Weitere Gelegenheiten, diese mit viel Situationskomik gespickte Inszenierung
zu sehen, gibt es am 15.,17.,18. und 19. Februar, jeweils um 20 Uhr. |
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Dithmarscher
Landeszeitung Februar 2006 |
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