Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
Pressespiegel zum Stück


 
 
 
 
 
 
Mit "Emma" von Lummerland nach China
Meldorfer Theatergruppe: Premiere mit "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer"
 
  MELDORF (dtf) 180 Kinder haben die Premiere von "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" in der Meldorfer Ditmarsia erlebt. Viele von ihnen waren schon sehr früh gekommen, um auch ja die besten Plätze zu erhaschen.

So müssen sie zunächst ungeduldig zappelnd auf ihren Sitzen verharren. Doch das Warten hat sich gelohnt, denn plötzlich erlischt das helle Licht. Die vielen Kinderstimmen verstummen. Ein Zugschaffner kommt herein, kontrolliert ein paar "Berechtigungsscheine" und beginnt, kaum dass er auf der Bühne steht, die Geschichte zu erzählen, von Jim Knopf, der auf Helgoland lebt... - halt, nein, die Kinder rufen dem Mann auf der Bühne sofort den richtigen Namen der Insel zu: "Luuummmerlaaannnd." Natürlich!

Die meisten Kinder kennen die Geschichte von "Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer". So auch die Schüler der Klasse 4b aus Nordhastedt. Sie haben mit ihrer Klassenlehrerin Frau Beckmann - "die ist voll nett", sagt die neunjährige Louisa - die Geschichte in der Schule gelesen. Somit kennnen sie natürlich auch das Lieb "Eine Insel mit zwei Bergen" und singen es nach Herzenslust mit.

Ein erstauntes Raunen und hier und da anerkennende Worte aus Kindermündern -"boah, voll geil" - geht durch das Publikum, als die Lokomotive "Emma" das erste Mal die Bühne betritt, oh, pardon, befährt.

Jim Knopf und Lukas flüchten aus Lummerland. weil der König beschlossen hat, die königliche Lokomotive abzuschaffen. Auf ihrer Reise erleben die drei allerhand spannende Abenteuer.

So treffen sie zum Beispiel den Riesen "Tur Tur". Er ist ein so genannter Umkehrer. Das heoßt, je weiter er weg geht, um so größer wird er. Und umgekehrt. Auch erleben die drei, wie sehr eine Fatamorgana täuschen kann. Was eine Fatamorgana ist, erklärt den Zuschauern übrigens Jessika aus der 4b. Sie meldet sich freiwillig, um das auf der Bühne vor all den anderen Kindern zu erklären. Woher die Zehnjährige das weiß? "Das haben wir längst in der Schule durchgenommen!"


Und Emma darf wieder
nach Lummerland


Auf ihrer weiteren Reise lernt Jim Knopf auch, wie man sich in China grüßt, nämlich mit einem freudlichen "Ni-Hao". Jim, Lukas und "Emma" gelingt es, die Tochter des Kaisers von China aus der Drachenstadt zu befreien. Dabei überwinden sie auch die Furcht erregende Drachendame "Frau Mahlzahn". Am Ende wird alles gut. Jim Knopf, Lukas und seine Lokomotive "Emma" kommen wohlbehalten nach Lummerland zurück. Der König will Emma nicht mehr abschaffen. Für die Schauspieler gibt es am Ende einen donnernden Applaus, und sie werden nicht entlassen, ohne vorher eine Zugabe gegeben zu haben.

"Mir hat am besten der Riese gefallen" sagt Jonas (7) aus Burg. Sein Freund Kevin (6), ebenfalls aus Burg, war hingegen begeistert von den Chinesen, die immer das "R" als "L" so lustig ausgesprochen haben. Louisa von der 4b findet besonders gut, dass die bei den Liedern mitsingen konnte, und für ihre Klassenkameradin, die neunjährige Alina, ist gleich alles "total super".
 
Dithmarscher Landeszeitung vom 03. Dezember 2001 (Mo), Seite 9


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