Urmel aus dem Eis
Pressespiegel zum Stück


 
 
 
 
 
 
Sprechen auf Titiwu ist leicht - öföf
Knapp zweihundert Kinder und Eltern bei Premiere der Meldorfer Theatergruppe
 
  MELDORF - Mit großem Hallo und begeistertem Applaus feierten die Kinder das Urmel und seine Freunde von der Insel Titiwu. Die DLZ/BZ präsentierte gestern Abend die erfolgreiche Premiere.

Schon im Foyer der "Ditmarsia" begrüßte ein Plüsch-Urmel unter Palmen die Gäste. Und so engagiert, wie es draußen anfing, ging es auch im Saal und auf der Bühne weiter. Schon die erste Szene mit Hannelore Altenburg als Hausschwein Wutz und Uwe Peters als Professor Tibatong überraschten mit ihren tollen Kostümen.

Mit jedem neuen Darsteller wurde das Bild auf der Bühne perfekter, denn nicht nur das "Outfit" stimmte. Ob See-lefant Jens Utermark oder Vogel Schusch alias Mareile Ehlers, alle Figuren überzeugten mit ihren "artgerechten" Bewegungen.

Eine große Herausvorderung für Regisseurin Annelie Anhut war es, die vielen verschiedenen Orte der Handlung auf der kleinen Bühne der "Ditmarsia" unterzubringen. Mit Beleuchtung, Musik und der Phantasie der kleinen Zuschauer umschiffte das Ensemble diese Klippen jedoch ohne Probleme. Und so herrschte schon nach wenigen Szenen ausgelassene Stimming im Saal.

Aus den Reihen tönte ein fröhliches "Öföf", wenn Wutz wieder den Putzlappen schwang. Und wie im Kasperltheater riefen die Kinder den Spielern zu, "dass der böse König das Urmel schiessen will", oder wo Urmel sich gerade versteckt hat.

Was das Publikum nicht bemerkte war die "Krise" im Hintergrund. Für die Beleuchtung mussten kurzfristig Anneliese Peters und Sacha Boel einspringen, die Stammbesatzung war aus ungeklärten Gründen nicht erschienen. Letztlich konnte das Meldorfer Ensemble so aber beweisen, wie professionell es dennoch arbeitet - und wie wichtig wahre Freunde in Notsituationen sind.
 
Dithmarscher Landeszeitung vom 02. Dezember 2000 (Sa), Seite 13, von Inga Bühler


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