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| Urmel in Dithmarschen |
| Kindermusical wird in der "Ditmarsia" aufgeführt |
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Meldorf (irm) - Seit März arbeitet die Meldorfer VHS-Theatergruppe
an der Musical-Fassung "Urmel aus dem Eis" von Frank Pinkus.
Der Premieren-Termin rückt derweil in greifbare Nähe und
die Intensität der Proben nimmt zu.
Die Aufführungen des Meldorfer Ensembles unter der Führung
von Annelie Anhut sind bei Kindern und Erwachsenen so beliebt, dass
in diesem Jahr 14 Aufführungen geplant sind.
Für die schon traditionelle Vorstellung für die Astrid-Lindgren-Schule
haben sich die Darsteller teilweise Urlaub genommen.
"Besonders nachgefragt sind Vormittags-Termine" bestätigt
Uwe Peters die Nachfrage. "Viele Lehrer wollen mit ihrer Klasse
kommen." Peters ist selbst Lehrer und kann das Anliegen verstehen.
Aber, so meint er weiter, das sei nicht möglich, schließlich
hätten die Laiendarsteller noch einen Beruf "nebenher".
Für das Musical haben die Amateurschauspieler Gesangsunterricht
bei Regina Wunderlich genommen, das waren zusätzliche Überungsstunden
jeden Montag.
Jetzt, wo der Enspurt sich ankündigt, sind die Wochenenden mit
Proben angefüllt, und in der Woche vor der Premiere trifft sich
das Ensemble täglich. Der Zeitaufwand ist also nicht zu unterschätzen.
"Aber wenn man sieht, wie viele Kinderherzen man beglückt
hat, ist das alles vergessen", sagt Gisela Köhler.
Wer die Geschichte von "Urmel aus dem Eis" von Max Kruse
aus der Augsburger Puppenkiste kennt, muss sich umstellen: "Einen
Wiedererkennungseffkt bei den Melodien wird es nicht geben",
warnt Regisseurin Anhut. "Das Musical von Frank Pinkus ist eine
ganz eigene Fassung."
Die Story bleibt bleibt indes gleich: Die Bewohner der Insel Titiwu
finden in einem angeschwemmten Eisblock ein Ei, das sie ausbrüten.
So kommt das Urmel (Sabine Schiewek) zu Wutz, dem Hausschwein (Hannelore
Altenburg), Ping Pinguin (Gisela Köhler), Wawa dem Waran aus
der "Mupfel" (Sabine Lang), dem melancholischen Seeelefant
(Jens Utermark), dem Vogel Schusch (Mareile Ehler) und nicht zuletzt
dem Tiersprachprofessor Tibatong (Uwe Peters).
Für sieben Vorstellungen gibt es Karten beim Schuhaus Carstensen
in der Süderstraße. |
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Dithmarscher
Landeszeitung vom 06. November 2000 (Mo) |
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