Urmel aus dem Eis
Pressespiegel zum Stück


 
 
 
 
 
 
VHS-Theatergruppe singt "Urmel"
Kinderklassiker hat Anfang Dezember Premiere
 
  Meldorf (jb) - "Ein Urmel, ein Urmel", ruft Profesor Tibatong begeistert aus. Die Meldorfer Theatergruppe bereitet für ihr Publikum derzeit einen Klassiker vor - "Das Urmel aus dem Eis".

Die Geschichte von Max Kruse, nach der Bühnenbearbeitung von Frank Pinkus, studieren acht Laienschauspieler unter der Leitung der Regisseurin Annelie Anhut ein." Es ist ein Stück für die kleinen und die großen Kinder", erklärte Uwe Peters, Leider der Arbeitsgemeinschaft "Theater" der Volkshochschule, schelmisch. Das Besondere an diesem Stück ist, dass es musiklaisch untermalt und zum großen Teil gesungen wird. Die Schauspielere sind ganz begeistert von dieser Herausforderung.

Als Kurt Weißinger vor 18 Jahren die Theatergruppe gründete, ahnte er wohl nicht, dass eines Tages auf der Bühne der "Ditmarsia" auch gesungen wird. "Die Atemtechnik ist wichtig und musste von uns erst gelernt werden", erklärt Jens Utermark. Aber auch Lautstärke und Ausdruck müssten zur Mimik passen. Die Gruppe gewann Regina Wunderlich von der Dithmarscher Musikschule als Lehrerin, die den Darstellern die nötigen Grundlagen beibrachte.

Das Stück handelt von Professor Tibatong (Uwe Peters), der mit Wutz, dem sprechenden Hausschwein (Hanne Altenburg), auf die einsame Insel Titiwu fährt. Hier bringt er den Tieren Ping Pinguin (Gisela Köhler), Wawa, dem Waran (Sabine Lang), Schusch, dem Schuhschnabel (Mareile Ehlers), und Seele-Fant (Jens Untermark) auch das Sprechen bei. Er findet das sagenhafte Urmel (Sabine Schiwek). König Pumpunell der 55ste (Heino Buberl) erfährt davon.
Er will das Urmel jagen. Ob die Geschichte ein gutes Ende nimmt, kann jeder erfahren, der sich das Stück ansieht. Premiere ist Freitag, 01. Dezember.

"Wir wollen Freude verbreiten, aber auch die Kinder zum Lesen anregen" sagt Annelie Anhut und Uwe Peters ergänzt: "Das Interesse am Theater wollen wir natürlich auch erwecken." Zwei bis drei Stücke werden im Jahr einstudiert, dabei immer eines für Kinder. Die Auswahl und die Zusammensetzung der Gruppen beschließen die 44 Akteure, davon ein Drittel Männer, der Meldorfer Bühne gemeinsam.

"Seit April üben wir einmal pro Woche, jetzt zweimal", erklärt Gisela Köhler. "Es macht uns Spass", sagt Heino Buberl, auch wenn er den Bösewicht spielt.

Damit die Darsteller in ihre Rollen schlüpfen können, brauchen sie Kostüme.
Einen Teil bekam die Gruppe leihweise vom Amateurtheater Wedel. Den anderen schneiderte Luise Meers. Für die passenden Masken ist die Maskenbildnerin Barbara Liebig aus Eddelak zuständig. Das Bühnenbild gestalten die Schauspieler unter Leitung von Norbert Kessler selbst.
Souffleuse und Regieassistentin ist Ingrid Duhr.
 
Dithmarscher Rundschau vom 06. November 2000 (Mo)


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