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| Himmlisches Theaterstück für
Kinder |
| Viel Appluas für "Sebastian Sternenputzer"
und Freunde |
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Meldorf
(ria) - Überall funkeln Sterne, leuchtende Kinderaugen und glänzende
Schauspieler. Die Meldorfer Theatergruppe entführt Kinder mit
ihrem neuen Stpck in den Himmel. "Sebastian Sternenputzer und
der Sonnenstrahl" heißt das Märchen, mit dem sie noch
bis zum 06. Dezember viele weitere kleine Zuschauer begeistern will.
Spannung und Spaß, Liebe und Haß, Träume und Fantasie
- eineinhalb Stunden lang erleben Kinder ein "himmlisches Theaterstück"
mit fremden und doch so bekannten Figuren und Kulissen. Das gute alte
Sandmännchen, der bezaubernde Sonnenstrahl, die fleißige
Wolkenfrau, der böse Schattenmann sind viele von ihnen seit frühester
Kindheit ebenso vertraut wie das wunderschöne Sternenzimmer,
die geheimnisvolle Milchstraße und der mächtige Wolkenberg.
Mit der Titelfigur "Sebastian Sternenputzer", dargestellt
von Thomas Eckhart, gehen die kleinen "Mondkobolde" im Zuschauerraum
auf die Suche nach der gestohlenen Sonnenuhr und dem verschwundenen
Schlüssel zum Tagtor. Sie geleiten den immermüden und wenig
tapferen Sebastian beim nächtlichen Sternepolieren; bringen ihm
sogar sein Putzzeug hinterher, leihen ihm zur Tanung ihre Kleidungsstücke,
verwahren für eine Weile den goldenen Schlüssel und retten
ihn durch fieberhaftes Zurufen aus heiklen Situationen.
"Ohne meine Freunde da unten hätte ich das nie geschafft",
sagt Sebastian Sternenputzer zum Schluß und bedankt sich bei
den Kindern für die tolle Hilfe. Und er verschricht ihnen, einen
Tern extra für sie blitzblank zu putzen, und nur für sie
eine Sternschnuppe auf die Reise zu schicken.
Ganz ohne Hilfe der Kinder muß dagegen der böse Schattenmann
auskommen, unter dessen schwarzem Gewand sich Kurt Weißinger
verbirgt. Leuchtend geld und entzückend anzusehen, hat Sabine
Lang als zauberhafte "Sonja Sonnenstrahl" die Zuschauer
auf ihrer Seite, so wie sie im Märchen Sebastians Herz erobert.
Ihren ersten zärtlichen Kuß auf der Bühne bedachten
die zuschauenden Kinder mit einem Extra-Applaus.
Als "Siegfried Sandmann" mit der unverkennbaren Zipfelmütze
ermahnt Bernd Tiessen die Mädchen und Jungen doch endlich einzuschlafen,
und den faulen Sternenputzer fordert er auf, ihm endlich neuen Sternenstaub
zu besorgen. "Michael Milchmann", gespielt von Heino Buberl,
tritt als energischer Milchstraßenpolizist auf, der mit seinem
kleinen dreirädrigen Mondgefährt zugleich für Heiterkeit
sorgte.
Ganz besonders lustig waird es, wenn "Schnick" und "Schnack"
auf der Bühne umherhüpfen und ihren Schabernak treiben.
Sabine Beer und Giesela Köhler füllen diese Rollen mit quirligem
Leben. In das herrliche Kostüm von "Wanda Wolkenfrau"
schlüpft Regisseurin Hannelore Altenburg und trocknet ihre Regenwolken,
damit sie zu Schönwetterwolken werden.
Ihr sowie dem gesamten Team der Meldorfer Theatergruppe gebühren
ein großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön für
diese toll gemachte Aufführung, die so recht in die Vorweihnachtszeit
paßt. |
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Dithmarscher
Landeszeitung vom 04. Dezember 1998 (Fr) |
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